Energie sparen und richtig einsetzen

Kurze Ratschläge für den Umgang mit der Beleuchtung

Energiesparlampen sind Leuchtstofflampen, sie sind wesentlich sparsamer als Glühlampen. Außerdem sollte man Leuchtstofflampen vor allem dort einsetzen, wo sie lange brennen.

Im Wohnbereich wird normalerweise warmweiß bevorzugt, für einen Arbeitsplatz , empfiehlt sich eine Vollspektrumlampe.

Deckenfluter sollten aufgrund des hohen Energieverbrauchs gemieden werden.

Kurze Ratschläge für den Umgang mit der Heizung

Berücksichtigen Sie beim Neubau die Wahl der Heizungsanlage. Häuser mit Fern- oder Nahwärme brauchen keinen Kamin. Brennwertgeräte kommen.mit einem Kunststoffrohr aus.

Gasgeräte mit einem atmosphärischen Brenner haben einen niedrigeren Wirkungsgrad als Flächenbrenner oder Gebläsebrenner.

Bei Ölbrennern sind die "Gelbbrennern" nicht meht Stand der Technik. Heute werden "Blaubrenner", bei denen die Abgase rückgeführt und nachverbrannt werden eingesetzt. Die Ölbrennern gibt es auch als Brennwertkessel. Sie unterscheiden sich in ihrem Wirkungsgrad kaum von guten Niedrigtemperaturkesseln.

Der Anschluss von Sonnenkollektoren an den Wasserspeicher sollte gleich beim Einbau der Heizung vorgesehen werden, da eine Nachrüstung teurer wäre.

Die Thermostatventile an den Heizkörpern sollten von guter Qualität sein. Wenn dann die Heizungsanlage über eine witterungsgeführte Steuerung verfügt, ist eine komplizierte elektronische Zentralsteuerung unnötig.

Plattenheizkörper lassen sich schnell steuern und geben behagliche Strahlungswärme ab. Sie sollten daher bevorzugt werden.

Bei gut gedämmten Häusern lohnt es nicht einzelne Räume ungeheizt zu lassen. Durch die schlechtere Innendämmung wird der Raum ebenfalls mitgeheizt. Besser ist es die Räume einheitlich auf der niedrigstmöglichen Temperatur zu halten.

Jedes Grad weniger bedeutet 5 - 6% Energieeinsparung. Wenn Sie also die Durchschnittstemperatur von 22° auf 20° senken ist die Heizkostenrechnung 10% geringer.

2 x am Tag ca 10-15 Min. stoßweise lüften. lassen Sie keine Die Fenster zur Lüftung nicht dauernd auf Kippstellung einstellen.

Beim Neubau sollten in Bad und Küche automatische Entlüftungsanlagen eingebaut werden. Damit kann hier das stoßweise lüften wegfallen. Die Raumluftabwärme nutzen mit einem Wärmetauscher ist teuer und rentiert sich für einen Privathaushalt nicht.

Wärmeschutzglas ist inzwischen der Standart bei Neubau oder Renovierung. Normales Isolierglas sollte nicht mehr eingesetzt werden. Die geringen Mehrkosten von Wärmeschutzglas sind bald wieder durch geringere Heizungskosten hereingeholt.

Vor "überoptimierung" wird gewarnt. Das ebenfalls angebotene Drei-Scheiben-Wärmeschutzglas mit Kryptonfüllung ist verglichen mit dem wenigem zusätzlichen Spareffekt wegen des hohen Preises nicht zu empfehlen.

Vor einem Heizungseinbau im Altbau sollte immer erst die Dämmung installiert werden. Wenn nun die Heizungsanlage richtig dimensioniert wird kann auf teure hochgedämmte Fenster verzichtet werden.

Das bewusste persönliche Verhalten beim Umgang mit Lüftung und Raumtemperatureinstellung bringt oft größere Spareffekte als die perfekteste (Fenster-)Technik.

Bei Neubau oder Renovierung sollten Holzrahmen bevorzugt werden Sie sind mit einem k-Wert zwischen 1,5 und 1,7 etwa gleich gut wie Kunststoffprodukte. Rahmen mit wärmeleitenden Aluminium schneiden in der Energiebilanz deutlich schlechter ab auch wenn die Holme gedämmt sind.

Wählen Sie für Ihre Fensterrahmen einen Lasur-Anstrich oder einen hellen Decklack. Helle Farben absorbieren weniger Wärme, das verringert die Belastung des Rahmenholzes

Tipps zur Finanzierung

Fragen Sie nach Zuschüsse für ökologische Baumaßnahmen bei Verbraucherberatungen, Umweltberatern in Kommunen, bei Energieversorgern und Handwerksbetrieben.

Die Förderung von Modernisierungsmaßnahmen sollte man bei auch ökologischem Aus- oder Neubau einbeziehen. Achten Sie bei den verschiedenen Programmen darauf dass die meisten nicht miteinander kombinierbar sind.

Rechtsanspruch gibt es bei den meisten Programmen nicht. Geld wird immer nur soviel wie in den Fördertöpfen vorhanden ist verteilt. Auf jeden Fall erst die Förderung bewilligen lassen und dann erst anfangen.

Demonstrationsvorhaben nimmt auf Antrag z.B. das UBA (Umweltbundesamtdesamt in Berlin) entgegen.